Industrieverbund unterstützt WM-Ambitionen

Eine große Hilfe auf dem Weg zur Junioren-Weltmeisterschaft ist für die Wettkampfmannschaft der DLRG Ennigerloh eine großzügige Spende des Industrieverbundes Ennigerloh. Bei der offiziellen Spendenübergabe der neun involvierten Großunternehmen des Ortes erläuterten die Trainer der DLRG ausführlich, wofür die Spendensumme genutzt werden wird.

Der Trainerstab hat sechs junge Sportlerinnen der DLRG-Ortsgruppe Ennigerloh nominiert, um im September an der Vereinsweltmeisterschaft in den Niederlanden teilzunehmen. Die Wettbewerbe im Hallenbad und im Meer sowie die Vorbereitung vor Ort ziehen sich über zehn Tage. Da kommen für Startgeld, Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten allerhand Ausgaben auf die kleine Ortsgruppe zu.

Die Finanzspritze des Industrieverbundes Ennigerloh (mit den beteiligten Unternehmen L. B. Bohle, B-Logistik, Rottendorf Pharma, Schrader, Hans-J. Kemper, Hammelmann Service, Heidelberg Cement, Condor und geba) ist daher eine große Unterstützung, für die sich die Trainer und Betreuer Sabrina Hohenhorst, Vera Oliwa und Sabine Thorwesten jetzt persönlich bedankten.
Ausführlich erklärt haben sie den Geschäftsführern der neun unterstützenden Unternehmen, wie die Vorbereitung verläuft und mit welchen Zwischenerfolgen die jungen Ennigerloherinnen bereits auf sich aufmerksam gemacht haben. Mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft wenige Tagen zuvor hat sich
zum Beispiel die Staffel der 17-/18-jährigen Mädchen in die Favoritenrolle bei der Deutschen Meisterschaft im Herbst gebracht. "Wir sind sehr zufrieden mit dem aktuellen Trainingsstand unserer Sportlerinnen, weil sie schon jetzt in sehr guter Frühform sind", sagt Trainerin Vera Oliwa. 

Bei der Vereinsweltmeisterschaft für U19-Juniorinnen sind Einzel- und Staffelwettbewerbe sowohl im Hallenbad als auch im Meer und am Strand zu absolvieren. Anhand von Videos von vergangenen Wettkämpfen haben die Trainerinnen den Industriellen auch bildlich vor Augen geführt, dass Rettungsschwimmerin ein durchaus anspruchsvoller Leistungssport ist. Auch die Vorbereitung mit aktuell fünf Trainingseinheiten pro Woche für die 14- bis 17-jährigen Mädchen, die allesamt noch zu Schule gehen, hat die Unternehmer beeindruckt. "Gerade die Verbindung von Humanität und Spitzensport finde ich eine interessante Kombination", sagte Geschäftsführer Lorenz B. Bohle von der gleichnamigen Firma als Sprecher des Industrieverbundes. "Zudem steht der Rettungssport eher selten so sehr im Blickpunkt, wie andere populäre Sportarten."

Viereinhalb Monate bleiben den Sportlerinnen noch für die weitere WM-Vorbereitung. Dass das Hallenbad in Ennigerloh nun Ende April schließt, und das Freibad erst vier Wochen später öffnet, stellt die motivierte Truppe allerdings vor ein Problem, dass noch nicht gelöst ist. Denn eine so lange Trainingspause können sie sich nicht erlauben.